Ich liebe Kaffee und die Wirkung

Oh ja, ich bin ein leidenschaftlicher Kaffee-Liebhaber!

Kaffee – das gibt es darüber zu wissen

Kaffee ist ein Heißgetränk aus gerösteten und gemahlenen Samen der Kaffeepflanze, aus Kaffeebohnen. Als Kaffeegenießer hatte mich einst die Herkunft des Kaffees bzw. der Kaffeebohnen interessiert. Ich habe dabei herausgefunden, dass als Ursprungsherkunftsland des Kaffees wohl Äthiopien gilt. Dort wurde Kaffee schon im 9. Jahrhundert verkostet und kam im 14. Jahrhundert nach Arabien. Von dort aus nahm das Heißgetränk dann seinen Siegeszug rund um die Welt an. Nach Europa kam der Kaffee im 16. Jahrhundert und galt als Luxusgetränk. Im 17. Jahrhundert wurden die ersten Kaffeehäuser eröffnet und dieses Getränk somit der Allgemeinheit zugänglich gemacht, allerdings auch nur mit Einschränkungen. Denn Kaffee war damals noch immer so kostbar und selten, dass diesen Genuss nur privilegierte Menschen genießen dürften. Im 18. Jahrhundert fand man Wege, wie der Kaffeeanbau kommerziell betrieben werden konnte. Der Export von Kaffee aus Lateinamerika und der Karibik boomt seither.

Kaffee ist (m)ein Muntermacher (!)

In Bezug auf die gesundheitlichen Auswirkungen von Kaffee sind Verbraucher und die Wissenschaft unterschiedlicher Meinung. Von der Wissenschaft wird allerdings schon lange vermutet, dass der Genuss von Kaffee das Risiko von Schlaganfall und Herzinfarkt senken soll. Bewiesen ist dies bisher aber noch nicht. Viele Wissenschaftler sind sogar der Meinung, dass ständiges Kaffee trinken sich sogar negativ auf das Herz auswirken kann. Wer nämlich zu viel Koffein aufnimmt, der bekommt möglicherweise Herzrassen und leidet unter Schlaflosigkeit. Nachgewiesen ist ebenfalls, was ich doch recht erschreckend finde, dass das im Kaffee enthaltene Koffein abhängig machen kann. Es handelt sich allerdings nur um leichte Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen und ein Stimmungstief. Sicherlich haben Sie beide Extreme schon einmal durchgemacht und die Anzeichen gar nicht so ernst genommen! Dennoch finde ich, dass Kaffee ein wahrer Muntermacher ist und Müdigkeitszustände vertreiben und das Herz-Kreislaufsystem anregen kann. Kaffee sollte man eben aber nur in Maßen genießen. Am Morgen zum Frühstück ein Kaffee und am Nachmittag noch einmal einen Kaffee trinken, schadet der Gesundheit nicht.

Beliebte Sorten all over the world

Jeder Kaffeetrinker hat seine favorisierten Sorten, die er gerne trinkt. Mit einem Markanteil von ca. 60 Prozent an produziertem Kaffee gehört der Arabica-Kaffee zu den beliebtesten Kaffeesorten. Die Arabica-Sorte enthält mit 1 bis 1,5 Prozent dabei nur etwa die Hälfte des Koffeins der Robusta-Bohne, deren Koffeingehalt zwischen 2,5 und 4,5 Prozent liegt. Die Robusta-Bohne hat im Vergleich dazu nur eine Marktanteil von 36 Prozent. Diese Kaffeesorte ist für die Hersteller allerdings sehr viel rentabler, als die Arabica-Sorte, da die Reifezeit dieser Kaffee-Sorte sehr viel kürzer ist und die Pflanze allgemein als widerstandfähiger gilt. Ihnen und mir als Verbraucher kommt es natürlich nicht auf die Wirtschaftlichkeit der Herstellung an. Laien ist vielmehr wichtig, wie hoch der Koffeingehalt der Kaffeebohnen und wie gut der Geschmack ist.

Die richtige Auswahl der Kaffee-Sorte

Ich selbst treffe meine Auswahl im Bezug auf die Kaffee-Sorte von den Erfahrungswerten her. Ich habe tatsächlich schon so manches Mal Kaffee gekauft, der mir nun gar nicht geschmeckt hatte. Die Lehre daraus war, dass ich mich eben durch andere Marken durchprobieren musste. Ich bevorzuge ja die ganzen Bohnen, weil ich einen Kaffeevollautomaten zuhause habe, in den man eben nur die ganzen Bohnen füllen kann. Fan von einem Gerät, in das man Kapseln steckt und daraus irgendwelche Kaffeekreationen zaubern kann, bin ich nun nicht. Ich lege vielmehr bei der Kaffeezubereitung Wert auf den Geschmack, nicht auf Schnelligkeit. Dabei habe ich gelesen, dass der Konsum von Kaffee, der aus den Pads gepresst wird, in den letzten Jahren rasant zugenommen hat.

Meiner Meinung nach hat das Anbaugebiet der Kaffeebohnen einen sehr großen Einfluss auf deren Aroma. Und diese Meinung vertreten auch die Experten. Die afrikanischen Züchtungen schmecken kräftig und zeichnen sich auch durch die schweren Säuren aus, die darin enthalten sind. Die südafrikanischen Züchtungen sind indes milder und enthalten weniger Säure. Sie sind mir nun schon wegen ihrem intensiven Aroma aufgefallen.

Was ich bevor ich mich ein wenig intensiver mit dem Thema Kaffee befasste, aber nicht wusste, ist, dass das typische Aroma erst bei der Röstung voll entfaltet wird. Das heißt bei der Erhitzung während des Röst-Prozesses laufen chemische Reaktionen ab, die dafür sorgen, dass die Aromastoffe freigesetzt werden. Dabei muss man die Auswahl zwischen mehr als 900 verschiedenen Kaffeearomen treffen. Andere Länder, andere Sitten In Deutschland bevorzugen die Verbraucher andere Kaffeearomen als in Italien. In Deutschland mag man es eher mild und leicht süßlich, so wie ich den Kaffee auch gerne trinke und in Italien ist Kaffee der dunkelsten der fünf klassischen Röstgrade sehr beliebt. Das heißt dort bekommt man meist nur Kaffee, der einen recht bitteren Geschmack hat.

About Madeleine

- Weiblich - 48 Jahre - Sportbegeistert - Ziele immer vor Augen